Agentic AI in der Vertragslebenszyklusverwaltung: Funktionalität und strategische Ausrichtung

Agentic AI in der Vertragslebenszyklusverwaltung (CLM) bezieht sich auf die Anwendung von KI-Agenten, die als eigenständige Akteure in automatisierten Workflows agieren. Diese Systeme nutzen große Sprachmodelle (LLMs), um Verträge zu erstellen, Compliance-Anforderungen zu prüfen, Verpflichtungen zu verfolgen und Erneuerungen zu verwalten. Durch die Orchestrierung mehrerer Agenten entsteht ein selbstständiger Prozess, der manuelle Eingriffe minimiert und die Effizienz in Rechts- und Beschaffungsprozessen steigert.

Die strategische Relevanz solcher Systeme liegt in der Integration mit bestehenden Unternehmensdaten- und Prozessstrukturen. Agentic AI ermöglicht eine nahtlose Einbindung in Daten-Governance-Rahmenwerke, wodurch Verträge als dynamische Datenquellen genutzt werden können. Dies unterstützt Unternehmen bei der Schaffung generativer Geschäftsanalysen und der Automatisierung komplexer Entscheidungen, die traditionell manuell erforderlich waren.

Die Ausrichtung an Unternehmenszielen erfordert eine sorgfältige Planung der Agenteninteraktionen und der Datenflüsse. Durch die Kombination von automatisierten Workflows und KI-gestützter Analyse entsteht eine flexible Infrastruktur, die sich an sich ändernde regulatorische Anforderungen anpassen kann.

Quellen